Das Palais Stoclet wurde in den Jahren 1905 -1911 in Brüssel erbaut. Die wohlhabende Familie Stoclet beauftragte damit die Wiener Werkstätte, die das gesamte Interieur (Inneneinrichtung) gestaltete. Nichts wurde dem Zufall überlassen, alles wurde sehr sorgsam gewählt und ausgeführt. Die Architektur, die Inneneinrichtung, die Gartenanlage, aber auch die Materialien und die Art der Verarbeitung wurden aufeinander abgestimmt. Man bezeichnet diese Art von Gestaltung, wo alle Sparten ein ästhetisches Ziel haben und sich gegenseitig stützen und ergänzen, als Gesamtkunstwerk.
Die SchülerInnen reflektierten die Thematik und Problematik eines Gesamtkunstwerks und entwickelten daraus sowohl zeichnerische als auch filmische "Störungen". Ausgehend von Schwarz-Weiß-Fotografien vom Speise-, Bade- und Kinderzimmer wurden zunächst Collagen entwickelt, die die Räume neuartig beleben oder irritieren. Im nächsten Schritt wurden kleine Drehbücher skizziert, die die Grundlage für kurze Trickfilmsequenzen darstellten. Die Filmstücke wurden in Gruppenarbeit an mehreren iPad-Stationen direkt im Klassenzimmer realisiert. Näheres dazu siehe hier.

 

Workshop: Bring Leben in die zimmer des Palais Stoclet! (Zeichnung, Collage)